Forensisch Toxikologisches Centrum München GmbH





Akkreditiertes Labor für die Abstinenzkontrollen
Alkohol und Drogen in
Urin und Haaren

nach den verbindlichen Beurteilungskriterien
(CTU-Kriterien)
Aktuell 3. Auflage vom 01. Mai 2014



Haarabnahmen für das
FTC auch in Bonn möglich.
Institut für Rechtsmedizin des UKB
Anmeldung unter 0228-738334

Partnerlabor für Medizinische Genetik:

www.mgz-muenchen.de
Informationen Molekulare Autopsie


Besuchen Sie auch unsere Schwesterfirma in Österreich:

www.ftc-wien.at

Für folgende typische Fragestellungen sind wir Ihr kompetenter Partner:

1.  Forensisch-toxikologische Untersuchungen im Rahmen der Fahreignungsdiagnostik nach CTU-Kriterien* (verpflichtend seit 01.01.2011)

Chemisch-toxikologische Analysen im Rahmen der Fahreignungsdiagnostik dürfen nur von entsprechend akkreditierten Laboren (DIN EN ISO 17025 für forensische Zwecke) durchgeführt werden. Das hiesige Institut ist für entsprechende Untersuchungen akkreditiert. Auch von Fahrerlaubnisbehörden (im Vorfeld einer MPU) werden mittlerweile in der Regel nur Analysen unter Berücksichtigung der CTU-Kriterien akzeptiert.

Angeboten werden:

  • komplette Programme zum Nachweis einer Drogen- oder Alkoholfreiheit (Ethylglucuronid) gemäß den CTU-Kriterien inkl. Einbestellungen und Abschlussbericht
  • direkte Untersuchungen für Privatpersonen (i.d.R. über Fahrerlaubnisbehörde)
  • Untersuchungen für Begutachtungsstellen für Fahreignung oder Fremdlabore (Unterauftrag/Weiterleitung)

Angeboten werden wahlweise Haar- oder Urinanalysen bzw. Serumanalysen (auf THC-COOH gem. Erlass des MVEL VI B 2-21-03/2.1).

Weitere Informationen finden Sie unter Abstinenzkontrollprogramm.

* Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik, Kirschbaum Verlag 2013, 3. Auflage gültig ab 01.05.2014.


2.  Forensisch-toxikologische Untersuchungen für Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte

Forensisch-toxikologische Analysen werden nach den Richtlinien der GTFCh zur Qualitätssicherung bei forensisch-toxikologischen Untersuchungen durchgeführt. Diese umfassen zum einen Analysen von Blutproben zum Nachweis einer akuten Beeinträchtigung (Straßenverkehr, Schuldfähigkeit etc.), Analysen von Urinproben (Nachweis einer Substanzaufnahme bei länger zurückliegendem Konsum, Medikamenteneinnahme oder generelle Überprüfung (Bewährungsauflage etc.)) und Analysen von Haarproben bzgl. eines retrospektiven Nachweises von Fremdstoffen. Für forensisch-toxikologische Analysen einer Blutprobe sollte auf ein Entnahmesystem zurückgegriffen werden, bei dem NaF vorgelegt ist. Dadurch wird der in-vitro-Zersetzung mancher Fremdstoffe durch Esterasen (z.B. Kokain oder Flunitrazepam) entgegen gewirkt.


3.  K.o.-Mittel-Fälle

Als potentielle K.o.-Mittel kommen mehr als 100 zentral wirksame Mittel in Betracht, bei denen erhebliche Unterschiede in den Eliminationshalbwertszeiten zu verzeichnen sind. Bei kurzen Halbwertszeiten kann der Nachweis in Körperflüssigkeiten zum Teil erheblich erschwert sein, zumal Betroffene sich häufig erst verspätet für eine Untersuchung oder Anzeige entscheiden. Im Blut / Serum sind entsprechende Substanzen oder deren Abbauprodukte häufig nur einen Tag nachweisbar, im Urin unter Umständen 2-3 Tage. Bei der auch in der Partyszene verwendeten Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) ist der Nachweis einer externen Aufnahme im Blut sogar nur ca. 6-8 Stunden zu führen, im Urin nur bis zu 12 Stunden.

In entsprechenden Fällen, in denen ein größerer Zeitraum zwischen mutmaßlicher Verabreichung eines K.o.-Mittels und einer Probennahme liegt, empfehlen wir ca. 4 Wochen nach dem Vorfall die Abnahme einer Haarprobe. Viele K.o.-Mittel lassen sich selbst bei Einmalgabe dann in den Haaren nachweisen. Leider ist die Methode der Haaranalyse nach Einmalgabe von GHB noch nicht geeignet, um eine externe Aufnahme sicher zu belegen (wir arbeiten daran). Eine mehrfache Aufnahme/Gabe können wir belegen!


4.  Leichentoxikologie

Chemisch-toxikologische Analysen bei Verstorbenen dienen zum Nachweis oder Ausschluss einer Intoxikation im Rahmen einer Todesursachenklärung. Die Asservierung von Obduktionsmaterial für forensisch-toxikologische Untersuchungen sollte nach den Empfehlungen der GTFCh erfolgen.

Aufträge werden i.d.R. von den Ermittlungsbehörden erteilt, ggf. können Aufträge nach Privatsektionen direkt erteilt werden oder Privatpersonen können für weiterführende Untersuchungen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft die Freigabe von Asservaten für entsprechende Analysen beantragen.

Das FTC kooperiert mit verschiedenen rechtsmedizinischen Instituten und unterstützt diese in analytischer Hinsicht.

Selbstverständlich werden auch komplette Gutachtenaufträge angenommen.


5.  Allgemeine Auftragsanalytik

Sie haben eine spezielle Fragestellung aus dem Bereich der Drogen- und Arzneimittelanalytik? Kontaktieren Sie uns, wir verfügen über ein großes Analysenspektrum.